Steve "Bigman" Clayton und die Kunst am Piano
Boogie-Woogie-Night wurde zu einem Konzert der Extraklasse
Holzolling - Ein Konzert der Extraklasse erlebten jüngst die Besucher des Gasthauses Kreuzmair.
Steve "Bigman" Clayton & the Boogie Circus hatten Zwischenstation in Holzolling gemacht, ehe sie ihre
Tournee durch England, Frankreich und die Schweiz starteten. Die vier Vollblutmusiker boten fast drei Stunden lang eine perfekte Entertainment-Show mit einer Mischung aus Boogie Woogie, Blues und Rock ´n Roll. Steve Clayton kam, sah und siegte. Innerhalb kürzester Zeit hatte er das Publikum in seinen Bann gezogen. Mit seinem umwerfenden Charme und Humor und seiner virtuosen Fingerfertigkeit überzeugte er die Zuschauer.
"Kunst am Piano", anders konnten die jubelnden Gäste das Dargebotene nicht beschreiben. Mit Händen und Füßen bearbeitete er sein Instrument, dazu sang er mit einer kräftigen Bluesstimme. Zwischendurch musste sich der erschöpfte und schwitzende Musiker immer wieder mit einem kühlen Weißbier stärken. "Ich liebe bayerisches Bier", bekannte Clayton, der aus Birmingham stammt, mit englischem Akzent. Die Gäste freuten sich mit ihm und tranken ein ums andere Mal zusammen mit dem Engländer, was die Stimmung nur noch mehr steigerte. Aber auch die Musiker vom Boogie Circus trugen mit ihrer hochkarätigen Besetzung zu diesem außergewöhnlichen Ohrenschmaus bei. So erkannten Kenner Peter Schneider an der Gitarre, der schon einige Mal im Landkreis mit seiner Band gespielt hatte. Mit Professionalität und Leidenschaft entlockte er seiner Gitarre sanfte Bluestöne oder rockige Soli. Uli Lehmann, einer der gefragtesten Bassisten der Szene, ergänzte perfekt die Band. Ein besonderer Glanzpunkt an diesem Abend war zweifelsohne das außergewöhnliche Schlagzeugsolo von Michael Maas. Machte Maas anfangs noch einen schüchternen Eindruck, mutierte er während seines Solos zum Showman und Weltklassedrummer. Er bezog in sein Solo nicht nur sein Schlagzeug mit ein, sondern spielte auf dem Boden, den Tischen, den darauf stehenden Gläsern und benutzte sogar seinen eigenen Körper als Rhythmus-Instrument. Das Ganze ergänzte er mit viel Witz und sympathischem Humor. "Ich habe schon viele Schlagzeugsoli gesehen, aber das übertrifft alles", begeisterte sich Veranstalter Freddy Waizmann. Auf hohem Niveau ging es den ganzen Abend weiter. Perfekte Instrumental-Beherrschung wechselte sich mit lustigen Einlagen ab - das Konzert wurde so zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Quelle:Pressebericht Miesbacher Merkur
Weitere Informationen zu Steve "Bigman" Clayton hier: [www.steve-bigman-clayton.com]
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